zurück Start 14.Reisetag - Di, 4.7.2000 weiter

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Route: 348km (GPS-Track)

Erlebnisse:

Fußgängerbrücke bei Jaca Hecho-Tal Sierra de Bernera
Da heute der letzte Tag war, bevor wir uns wieder gen Osten auf den Weg machen mußten, entschied ich mich mit Glen für eine etwas größere Runde in den Westen. Der Weg führte uns zuerst nach Jaca. Dort suchten wir eine Weile lang verzweifelt nach einer Abzweigung. Irgendwann gaben wir auf und fuhren einfach über eine Fußgängerbrücke (Bild) über den Fluß, um auf unsere geplante und bereits sichtbare Straße auf der anderen Seite zu kommen. Anschließend fuhren wir das landschaftlich schöne Hecho-Tal bis an dessen Ende hinter La Mina. Auf dem weiteren Weg nach Isaba trafen wir auf Sven, der sich uns anschloß.

Mittagspause
Als wir über den Paß hinter Anso kamen, sahen wir plötzlich Hajo an einem kleinen Steintisch sitzen und gemütlich essen (Foto) Wir hielten gleich an und gesellten uns zu ihm. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, daß wir Ruhe, die er genoß, nur störten. Insbesondere Sven, der die ganze Zeit plappert - wirklich ein Phänomen. Also zogen wir weiter. Unterwegs schlug dann Sven wieder eine andere Richtung ein.

feuchte Atlantikluft El Portalet Nix wird verschenkt!
An einer Tankstelle kontrollierte Glen seinen Reifen und stellte entsetzt fest, daß auch bei ihm der griffige spanische Straßenbelag seine Spuren deutlich hinterlassen hatte. Da wir ja noch bis nach Narbonne kommen mußten, wechselten wir zu einer reifenschonenderen Fahrweise ohne viel Gasgeben, Bremsen, Schalten. Das Wetter verleitete eh nicht mehr zu schnellem Fahren (Foto). Wie sich später herausstellen sollten, verbrauchte die Sprint durch das niedrigtourige Fahren nur mehr 5l/100km statt der sonst üblichen >6l/100km. Wen wunderts!? Ich blieb hinter Glen, um seinen Reifen im Auge zu behalten und ihn rechtzeitig zu warnen, falls sich irgendwelchen größeren Veränderungen andeuteten. Und tatsächlich, als wir über El Portalet (Bild) zurückkamen, blinkte mich in der Sonne die Karkasse des sich drehende Reifens an. Ich überholte Glen und gab ihm Zeichen zum Anhalten. An den Reifenflanken war kein Gummi mehr übrig (Bild). Bis Narbonne reichte das auf keinen Fall mehr. Glen entscheid sich, morgen recht früh weingstens noch bis Andorra zu fahren und dort neue Reifen montieren zu lassen. Als wir zum Campingplatz zurückkamen, hatte Toscha genau das gleiche Problem. Der erst eine Woche vor dem Urlaub montierte MTR02 war am Ende. Er hatte gerade mal 4000km gehalten - die waren allerdings durchaus sportlich ambitioniert.

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