zurück Start 11.Reisetag - Sa, 1.7.2000 weiter

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Route: 234km (GPS-Track)

Erlebnisse:

Am Vormittag ließ ich all die anderen erstmal fahren und schlief einmal richtig aus. Anschließend ging ich zu einem Frisör - es war einfach zu warm unterm Helm. Ich suchte mir bewußt kein "Wella-Studio" aus - die sehen auf der ganzen Welt gleich aus - sondern fand einen urigen alten spanischen Frisörladen. Nichts am Interieur war jünger als 20 Jahre, bis auf die aufliegenden Zeitschriften. Ich kam mir wirklich um dreißig bis vierzig Jahre zurückversetzt vor - eine nette Atmosphäre. Außerdem war es in dem alten Haus durch seine dicken Mauer angenehm kühl. Der Frisör hatte die Angewohnheit, seine Kunden vom Spiegel wegzudrehen, während er ihnen die Harre schnitt. So war man bis zuletzt im Unklaren, was er dort oben am Kopf anstellte. Und die Überraschung ist ihm bei mir auch gelungen. Als er fertig war und mich zurück zum Spiegel drehte, hatte ich einen geleckten Mittelscheitel - Schauder! Naja, draußen zog ich ja gleich wieder den Helm an, wodurch sich meine übliche Frisur wieder einstellte.

Mitch
Anschließend drehte ich mit Mitch noch eine Nordrunde über die Pässe hinter Andorra und eine Südrunde über die kleinen Sträßchen, die Mitch am Tag zuvor erkundet hatte. Dabei tauschten wir auch ein,mal kurz die Maschinen. Mitch berichtet auf seinen Seiten darüber. Wieder auf seinem eigenen Mopped, verschätzte sich Mitch später bei zwei Links-Kurven leicht und zog in der Kurve die Bremse. Er kam dabei jeweils nur knapp am Straßengraben vorbei. Bei einer Pause sprachen wir darüber auch kurz, doch ich wollte nicht zu sehr den Oberlehrer spielen - steht mir ja auch bei meiner eigenen Unfallstatistik überhaupt nicht zu. Aber wie sich morgen herausstellen sollte, hätten wir das Thema besser doch etwas ausführlicher besprochen.

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