zurück Start 2.Reisetag - Do, 22.6.2000 weiter

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Route: 150km (GPS-Track)

Erlebnisse:

Am Morgen stellte sich heraus, daß die Lokführer es nicht geschafft hatten, die Verspätung vom Vortag wieder aufzuholen. Im Gegenteil, sie hatten zusätzlich getrödelt. Inzwischen hatte waren wir 2:50 Stunden zu spät. Als wir in die Nähe des Meeres kam, roch es plötzlich nach Salzwasser. In dem Moment wußte ich: Jetzt geht der Urlaub los! Der Zugführer machte uns über die Sprechanlage noch euf eine Flamingokolonie aufmerksam - die nördlichste auf der Welt. Netter Service! Die Ansage, daß wir gleich in Narbonne ankommen, kam dafür dann recht kurzfristig. Gott sei Dank hatten wir unsere Sachen schon zusammengestellt, so daß wir nur noch unsere Lederkombis anziehen mußten.

Am Bahnhof trafen wir dann gleich auf Andreas und Dirk. Sie erzählten uns, daß das französische Zugpersonal gerade streikt und wir quasi der letzte Zug sind, der durchkam. Na das waren doch nette Aussichten für meine terminlich kritische Heimreise. Ich hoffte bloß, daß mir in zwei Wochen die fünf Stunden Puffer zwischen meiner Rückkehr nach München und der Verleihung meiner Promotionsurkunde im Rahmen des Tags der Fakultät ausreichen würden.

Gorges de Galamus
Nachdem wir mit dem Pendelbus zur anderen Seite des Bahnhofs gefahren worden sind und unsere Maschinen abgeladen waren, machten wir uns gleich auf den Weg nach Prades, unserem ersten vereinbarten Campingplatz. Andreas war schon dort gewesen und machte deswegen den Tourguide. Er führte uns gleich über nette Nebensträßchen und durch die Gorges de Galamus (siehe Bild).

Im Laufe des Abends trudelten am Campingplatz auch all die anderen ein. Zur Überraschung aller rief Desert an, er sei nun doch auch unterwegs. Er wollte ja ursprüglich mit Roland mit dem Motorrad auf dessen Autoanhänger anreisen. Roland war aber wegen seiner sechs Rippenbrüche auf der Megafete am Wochenende zuvor ausgefallen. Deshalb war eigentlich immer noch unklar, ob und wie Desert kommen würde. Er hatte das Problem jetzt gelöst, indem er die KTM soweit gestrippt hatte, daß sie in den Opel seiner Eltern paßte. Er kam spät in der Nacht an und pennte mit bei mir im Zelt.

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