zurück Start 11.Reisetag - Mo, 4.8.97 weiter

Route: 128km
  • Hafslo
  • 55, Gaupne
  • 604, Jostedal
  • 604, Elvekrok
  • Nigardsbreen
  • Elvekrok
  • Fåberg
  • 604, Gaupne
  • 55, Hafslo
  • Solvorn
  • Fähre, Ornes
  • Besichtigung Stabkirche
  • Fähre, Solvorn
  • Hafslo
Karte
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Wetter: Sonne pur

Erlebnisse:
spiegelnder See
Nigardsbreen
Stabkirche Ornes
Beim Aufwachen vor der Hütte hatte ich bereits mein erstes schönes Erlebnis heute. Es war so windstill, daß der See wie ein Spiegel vor mir lag, als ich die Augen öffnete. Vormittags brachen wir auf, um in das Seitental Jostedal zu fahren und einer der Gletscherzungen so nah wie möglich zu kommen. Am Ende der Straße war ein Parkplatz, von dem aus man mit einem Boot über einen Gletschersee oder durch eine 45-minütige Wanderung am felsigen Ufer entlang zum Jostedalsbreen gelangen konnte. Wir entschieden uns für den Fußweg. Leider hatten wir die Sonne etwas unterschätzt und unsere Lederkleidung angelassen. Wir kamen ganz schön ins Schwitzen. Gletschertor und -bruch waren wirklich gigantisch. Wir hatten Schwierigkeiten, die Szenerie angemessen mit dem Fotoapparat einzufangen. Und das Sonnenlicht tat sein Übriges, indem es das Eis in klarstem Blau leuchten ließ. Wir hatten darüberhinaus das Glück, relativ früh vor Ort zu sein, bevor der Touristenstrom etwas stärker wurde - für norwegische Verhältnisse. Smiley Natürlich konnten wir aufgrund von Eisbruchgefahr von vorne nicht direkt bis an den Gletscher heran, aber mit dem dem Fernglas konnten wir gut alle Details betrachten. Seitlich neben dem Gletscher war der Ausgangspunkt für geführte Touren, doch ohne die notwendige Ausrüstung war nichts zu machen.
Dann ging es zurück zum Campingplatz und ohne Jochen weiter mit der Fähre nach Ornes, um die dortige Stabkirche aus dem Jahr 1150 anzuschauen. Wir bekamen eine recht gute Führung durch das winzige Gotteshaus und auch Manfreds Fragen wurden geduldig beantwortet. Als witziges Detail am Rande entdeckte ich, daß der Blitzableiter der Kirche, die ja vollständig aus Holz gebaut ist, einen Zähler hatte. Er stand auf 20.
Zurück am Campingplatz sprangen Manfred und ich erst einmal in den recht frischen See Haflsovatnet, um den Schweiß des Tages loszuwerden. Die Abkühlung war gelungen. Smiley Nach dem Wäschewaschen machte ich Kaiserschmarrn für uns alle. Als wir den Abwasch (per Motorrad) erledigt hatten, widmeten Manfred und ich uns wieder einmal den Sternen. Trotz des starken Restlichts konnten wir mit dem Fernglas sogar den Andromedanebel finden.

Übernachtung:
im Freien vor der Hütte
Lyngmo Ungdomssenter & Camping
5810 Hafslo
Tel 57 68 43 66
61°18,4' N - 007°12,8' E

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