zurück Start 7.Reisetag - Do, 31.7.97 weiter

Route: 288km
  • Gjøra
  • 70, Sunndalsøra
  • 62, Eidsoøra
  • 62, Eidsvåg
  • 62, Tjelle
  • Veøy
  • 64, Bolsøy
  • 64, Veøy
  • Fähre, Åfarnes
  • 64, Lerheim
  • Eid
  • Rødven
  • Mittagspause
  • Eid
  • Lerheim
  • 64, Åndalsnes
  • 9, Tresfjord
  • Vagsvik
  • 650, Liabygd
  • Fähre, Stranda
Karte
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Wetter: leicht bewölkt, trocken

Erlebnisse:
Heute war wieder einmal Weiterfahrt zur nächsten Unterkunft angesagt. Wir legten jedoch weder Route noch Ziel genau fest, da wir absehen konnten, daß wir wohl viele Fähren benutzen mußten und wir nicht wußten, wieviel Zeit wir mit Warten verbringen würden. So kam es zum Beispiel auch dazu, daß wir uns an der Mautstation des Tunnels nach Molde aufgrund der Maut von 30 nKr dazu entschlossen, den Abstecher dorthin ausfallen zu lassen, weil eh keiner genau wußte, was wir dort vorhaben.
Statt dessen nahmen wir die Stabkirche in Rødven ins Visier. Als wir dort ankamen, begann jedoch leider gerade ein Beerdigungsgottesdienst. Wir machten leicht abseits der Kirche unsere Mittagspause mit Suppe in der Hoffnung, der Gottesdienst könne bis dann vorbei sein. Während wir aßen, entdeckten wir jedoch, daß es sich bei der in der Karte eingezeichneten sehenswerten Kirche gar nicht um die handelte, in der der Gottesdienst stattfand, sondern um die daneben. Sie war so klein und dunkel, daß wir sie anfangs schlichtweg übersehen hatten.
Bei der Weiterfahrt entschieden wir uns hinter Tresfjord wieder einmal für eine ca. 20km lange Schotterstrecke. Wir amüsierten uns köstlich über die Schilder zur Geschwindigkeitsbeschränkung bzw. noch viel mehr über deren Aufhebung. Jedesmal, wenn eine Beschränkung nach einer Ortschaft aufgehoben wurde, bedeutete das, daß nun das allgemeine Limit von 80km/h galt. Das war allerdings auf dieser Straße auch wirklich das maximal Erreichbare. Smiley Jochen fluchte ein bißchen über unsere Streckenwahl, nahm aber unseren Vorschlag, er könne ja einen geringen Umweg in Kauf nehmen und dafür auf Teer fahren, nicht an.
In Stranda kauften wir Lebensmittel ein und bezogen die nächste Hütte. Als Abendessen machte ich heute ein typisch norwegisches Sonntagsgericht (kein Witz!): Milchreis. In der langen Zeit, die ein Milchreis unter gelegentlichem Umrühren braucht, war endlich Zeit zum Postkartenschreiben.
Nach dem Essen und einem Spaziergang durch den Ort fuhren Manfred und ich hinter Stranda noch auf einen Hügel, von dem man einen schönen Blick über den Ort und den Fjord hatte. Als es dann dunkler wurde, sahen wir noch Fledermäuse, was mich aufgrund des langen Winters hier und dem nötigen Winterschlaf dieser Tiere sehr wunderte. Außerdem versuchten wir noch, mittels meiner Sternenkarte die Handvoll sichtbarer Sterne zu identifizieren, was aber aufgrund der hellen Dämmerung nicht so leicht war.

Übernachtung:
Hütte
Osen Camping
6200 Stranda
Tel 70 26 04 38
62°18,4' N - 006°56,9' E

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