zurück Start 4.Reisetag - Mo, 28.7.97 weiter

Route: 132km
  • Forset
  • 255, Svatsum
  • Helvete
  • 255, Dalsæter
  • Beginn Peer-Gynt-Weg
  • Golå
  • Fagerhøi
  • Svingvoll
  • Ende Peer-Gynt-Weg
  • 254, Segalstad
  • 254, Forset
Karte
Für die Karte gilt: Copyright © Route 66 Geographic Information Systems B.V.
Printing hard copy images is granted for internal/not-for-resale use only.

Wetter: bewölkt, ab und zu schwacher Nieselregen, abends aufklarend

Erlebnisse:
Den Großteil der Nacht hatte ich nicht im Schlafraum der Hütte verbracht, sondern in dem kleinen Raum mit Kochgelegenheit und Sitzecke davor, da ich die Schnarcher nachts nicht mehr ausgehalten hatte und im Dunkeln nicht meine Ohrenstöpsel suchen wollte.
Bis es am Morgen zu nieseln aufhörte, schaute ich mir die paar in der Hütte aufliegenden Ausflugsvorschläge aus der Gegend an. Rolf füllte seinen Kühler auf und machte sich mit Jochen auf den Weg zu einem Hondahändler nach Lillehammer. Der baute den Kühler aus (und später wieder ein) und schickte die zwei zu einem Handwerker, der das Leck löten konnte. Leider ging den beiden dadurch praktisch der ganze Tag verloren. Sie hatten nur Gelegenheit, sich zwischenzeitlich ein bißchen Lillehammer anzuschauen.
Manfred und ich einigten uns darauf, uns eine kleine Klamm (Helvete) und eine Zinkmine anzuschauen und anschließend den Peer-Gynt-Weg zu fahren. Die Zinkmine ließen wir vor Ort ausfallen, da wir keine Lust hatten, im Nieselregen 4km zu laufen. Die Klamm war wenig spektakulär. In Dalsæter gönnten wir uns Kaffe und Kuchen in einem Hotel, das zu Olympiazeiten offizielle Sportlerunterkunft war. Dort ging auch der teils sandige, teils geschotterte Peer-Gynt-Weg los. Dadurch, daß Jochen nicht dabei war, konnten wir unser Tempo fahren. Smiley Aber wir bekamen durchaus auch etwas von der Landschaft mit. Unterwegs sah ich nahe der Straße eines der hier üblichen Holzhäuser im Rohbau. Ich hielt an, um es mir etwas genauer anzusehen, konnte aber nichts Spektakuläres erkennen. Es erinnerte mich nur ein bißchen an Ikea. Smiley
Peer-Gynt-Weg
Der Peer-Gynt-Weg machte trotz Nieselregen Spaß - bis auf die Tatsache, wie verdreckt die Motorräder, vor allem meine Kette, abends wieder aussahen. Zum Putzen zweckentfremdeten wir dann eine Spielzeug-Pumpgun, die wir im Sandkasten neben der Hütte gefunden hatten.
An der Hütte waren wir fast gleichzeitig mit Rolf und Jochen angekommen. Rolfs Kühler funktionierte wieder. Zu Abend machte ich Fertig-Kässpatzen, die ich aus reiner Neugier in München gekauft hatte. Sie schmeckten zwar recht gut, aber leider nicht nach Kässpatzen. Heute abend spielten wir zum ersten Mal alle mit Manfreds GPS-Empfänger (Global Positioning System, Hand-Satellitennavigationsgerät) herum. Dies wiederholte sich ab heute jeden Abend. Daher stammen auch die exakten Koordinatenangaben aller Übernachtplätze.
Spät am Abend bekamen wir den ersten Sonnenuntergang hier in Norwegen zu sehen. Es ist verblüffend, wie weit im Nord(westen) und Nord(osten) die Sonne auf- und untergeht und daß es die ganze Nacht eine ziemlich helle Dämmerung vorhanden ist.

Übernachtung:
Hütte
Ringen Camping
Synnøve og Harald Karlsen
2623 Vestre Gausdal
Tel 612 23187
61°11,8' N - 010°8,0' E

zurück Rundgang weiter