Alpen hochdosiert, 26.7.98

Achtung! Keine Haftung für mechanische, gesundheitliche oder seelische Schäden an Fahrzeug oder Fahrer, die durch Nachahmung dieser Tour entstehen! Schwere Auswirkungen auf Fahrzeug, Steiß und Hirn sind nicht auszuschließen! Fragen sie vorher ihren Werkstattmeister und Arzt!

Teilnehmer


Eckdaten


Höhenprofil


Route

München - Oberau (Treffpunkt Münchner Fraktion) - Ehrwald - Fernpaß - Imst - Piller Höhe - Unterengadin - Flüelapaß - Davos - Bad Albaneu (Treffpunkt mit Süd-West-Fraktion) - Albulapaß - Engadin - Malojapaß - Chiavenna - Splügenpaß - Chur - Feldkirch - Furkajoch - Hochtannbergpaß - Namlostal - Reutte - Ammersattel - Oberau - München

GPS-Track


Video Screenshots


Berge in der Morgensonne, Garmisch, Handi

Nahaufnahme, Garmisch, Handi (auch als MPG)

Schattenspiele, Griesen, Handi

Linse beschlagen, vor Ehrwald, Handi

Fernpaß, Handi

Abfahrt von Piller Höhe, Andi

Inntal, Glen

Kurven schneiden? Ich doch nicht! Inntal

Jaja, die Busse, Flüela, Andi

Modelleisenbahnlandschaft am Albula, BigBandit

Rindviecher am Albula, Michael (auch als MPG)

Man sieht's genau: Luigi grüßt 'nen Ro**erfahrer! Albula

Hergebrannt von einem Radler, Maloja, Glen

Unübersichtliche Kurven schneiden? Ja niemals! Maloja

Chiavenna

Schande! Von Ro**er hergebrannt, Splügenpaß

Blick ins Tal gefällig? Splügenpaß, Michael

Andi ohne Paß bibberte an jeder Grenze, Splügen

Die Horde, Via Mala, (Desert), Andi, Handi, Luigi, Glen

Bericht von Andi Schmitt

Hi,

das ist der sonntag aus meiner Sicht:

Sonntag morgen 10 Uhr früh: Ich wache auf, eine Tasse Kakao in der Hand.
Verwundert stelle ich fest, dass ich am Flüela sitze!
Die drei  müden Gesellen, die mit mir am Tisch sitzen sind: Manfred,
Schlaggo und Glen.
Sie erzählen mir unglaubliches: Um 7 Uhr wären wir in Oberau losgefahren
und über Reutte und den Fernpass zur Pillerhöhe gekommen.
Unglaubliche Geschichte, da hätte ich ja um 6 Uhr in München losfahren
müssen! Das würde allerdings erklären, warum ich weder Papiere (Pass
e.t.c.) noch Geld eingesteckt habe :-( Aber weil wir ja eh schon in der
Schweiz waren, wäre Umkehren sowieso sinnlos...
An die Abfahrt vom Flüela kann ich mich noch erinnern, Schlaggo hätte gerne
gefilmt, wie er mich herbrennt, hat dann aber doch nicht überholt, obwohl
genug Platz war-komisch...

Kurz vor dem Albula warteten wir auf die zweite Gruppe, bestehend aus:
Desert, Luigi, Habichvergessen1 auch aus der Schwiiz und Habichvergessen2
aus Dortmund, die pünktlich eine halbe Stunde zu spät erschienen.

Bei der Erklimmung des Albula fuhr mir der Luigi mit seiner auf dem
schlechten Teer wild rumhoppelnden Guzzi so vor die Fiass umanand, das ich,
als ich ihn endlich gschnupft hatte den Manfred und den Desert, die ja noch
vor mir waren, nicht mehr einholen konnte :-(
Oben gabs dann einen lustigen Schwiizer auf nagelneuem Doppel-R
Jap-Scrapper und in passender Kombi, der sein Mopped vor lauter "schauts
her wie toll ich bin" fast noch hingeschmissen hätte :-)) Scheint allgemein
so zu sein, dass die Schwiizer an den Wochenenden als Slalomhütchen zur
Belustigung der Deutschen auf die Strasse geschickt werden ;-)

Nach der Überquerung der Italienischen Grenze (zitter) gabs dann endlich
was zu Naschen, war ja mittlerweile auch schon zwei Uhr.
Halbhungrig sind wir dann den Splügen angegangen, geiler Pass, fast hätte
ich meiner Kuh auf ihrer Abschiedstour noch eine 916er gegeben, aber der
kurzbehoste Poser ist abgebogen, als es ernst wurde :-(
Unten habe hat sich Habichvergessen1 verabschiedet, zu siebt fuhren wir
entlang der Dosenbahn (geile Strecke) zur nächsten Kaffeepause kurz hinter
Chur, obwohl ich mir immer noch nicht sicher bin, obs wirklich Chur war.
Hier trennte sich auch Luigi von uns.

So jetzt stehen auf der Liste der gefahrenen Pässe noch der Maloja, das
Furkajoch und der Hochthannberg, ich glaube wir sind sie auch in dieser
Reihenfolge abgeritten, waren halt schon ganz schön viele und ohne
Schlaggos GPS hätten wir da sicher nie mehr rausgefunden un müssten heute
noch Berge rauf und runter fahren ;-)

Als ich mich schon fast in der Heimat wähnte, fanden Schlaggo und Manfred
doch glatt noch den Namlos, also nix wie rauf, ist ja noch nicht ganz
dunkel gewesen!
Über den Plansee und O-Gau gings nach Oberau, von dort Dosenbahn bis M-fertig.

Die Fakten:
855 Km - 17h on the Road - geiles Wetter - haufenweise Fahrspass - kein
Crash - kein kaputtes Mopped - kein Bullen- oder Grenzstress

Die besten Sprüche der Hergebrannten:
"Ich wollte nicht schneller fahren, als erlaubt"
"Ich hab gebremst, weil da ein Rollsplitt-Schild war"
"Bin ich Dir zu langsam gefahren?"

Die besten Sprüche derer, auf die man unten immer 10 Min warten musste:
"Die Dose hat mich nicht vorbeigelassen"
"Der Moppedfahrer hat mich nicht vorbeigelassen"
"Wir haben oben Pause gemacht"

Ich hab wahrscheinlich die Reihenfolge der Pässe etwas vertauscht, e.v.t.l.
fehlt auch einer, man möge mir verzeihen, ich werd halt alt ;-)

Faziz:
Geile Tour mit netten Leuten, sollte unbedingt wiederholt werden!

CU,
Andi

Rolf Schlagenhaft, 27.7.98